Buchenreihe als Silhouette vor nebligem Sonnenaufgang
48.6480° N
9.4510° E
Vorland der Schwäbischen Alb
Kirchheim unter Teck • Baden-Württemberg

Die Wildnis schützen.Die Orte bewahren,die wir Heimat nennen.

Wildtierschutz, Lebensraumpflege und ein verantwortungsvolles Miteinander von Mensch und Natur in der Region rund um die Teck.

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01 — Der Auftrag

Wo Mensch und Wildtier sich begegnen.

Zwischen Waldrand, Streuobstwiese und Ortschaft überschneiden sich jeden Tag die Lebenswelten von Mensch und Tier. Genau an dieser Grenze setzt Wildtierschutz an: die Landschaft aufmerksam beobachten, die Tiere verstehen, die in ihr leben – und beiden Seiten helfen, sie gut miteinander zu teilen.

„Guter Naturschutz ist vor allem Geduld, Beobachtung und die stille Arbeit, die niemand sieht.“

  • 01

    Heimische Wildtiere schützen

    Auf das Wohl heimischer Arten achten – und auf die Bedingungen, die sie zum Leben brauchen.

  • 02

    Lebensräume & Ökosysteme beobachten

    Wälder, Wiesen und Gewässer regelmäßig beobachten, um Veränderungen früh zu erkennen.

  • 03

    Ein gutes Miteinander fördern

    Praktische Hinweise für Anwohner, Spaziergänger, Landwirte und Familien in der Nähe von Wildtieren.

  • 04

    Bei Wildtier-Situationen unterstützen

    Ruhiger, fachkundiger Rat, wenn sich Mensch und Tier unerwartet begegnen.

  • 05

    Wissen vermitteln

    Führungen, Vorträge und Gespräche, die helfen, die Landschaft ringsum zu lesen.

  • 06

    Artenvielfalt bewahren

    Die Vielfalt des Lebens wertschätzen – vom Käfer im Totholz bis zum Greifvogel am Himmel.

  • 07

    Naturräume pflegen

    Praktische Pflege, die Lebensräume gesund, vernetzt und widerstandsfähig hält.

02 — Wildtiere

Unsere wilden Nachbarn.

Rotfuchs auf felsigem Boden01 / 06Dämmerungsaktiv

Rotfuchs

Vulpes vulpes

Eines der anpassungsfähigsten Säugetiere Europas – am Waldrand ebenso zu Hause wie am Ortsrand. Füchse hören Mäuse sogar unter der Schneedecke und springen mit erstaunlicher Präzision zu.

NahrungAllesfresser
AktivDämmerung & Nacht
Rehbock im grünen Unterwuchs02 / 06Waldrandbewohner

Reh

Capreolus capreolus

Ein scheuer Bewohner von Waldrändern und Feldern. Rehe haben eine Keimruhe: Die Paarung findet im Sommer statt, die Kitze kommen aber erst im folgenden Frühjahr zur Welt.

NahrungKnospen & Kräuter
AktivDämmerung
Dachs am Rand eines Gewässers03 / 06Nachtaktiv

Dachs

Meles meles

Dachse leben in Familiengruppen in unterirdischen Bauen, die über viele Generationen genutzt und erweitert werden. Sie sind sehr reinlich und lüften und erneuern ihr Nistmaterial regelmäßig.

NahrungAllesfresser
AktivNachts
Wildschweinsuhle auf einer sonnigen Waldlichtung04 / 06Spuren im Wald

Wildschwein

Sus scrofa

Oft kennt man sie eher an ihren Spuren als vom Sehen: umgewühlter Boden und Suhlen wie diese. Das Suhlen kühlt und hilft gegen Parasiten. Wildschweine sind intelligent und leben in Rotten, die von Bachen geführt werden.

NahrungAllesfresser
AktivMeist nachts
Feldhase im kurzen Gras05 / 06Offenland

Feldhase

Lepus europaeus

Anders als Kaninchen graben Hasen keine Baue – sie ruhen in einer flachen Mulde, der Sasse. Junghasen kommen mit Fell und offenen Augen zur Welt, und ein Hase erreicht im Sprint bis zu etwa 70 km/h.

NahrungPflanzenfresser
LebensraumFelder & Wiesen
Waldkauz schaut hinter einem Baumstamm hervor06 / 06Heimische Vögel

Waldkauz

Strix aluco

Das bekannte „Hu-huuu“ nächtlicher Wälder. Waldkäuze sind sehr reviertreu und bleiben oft ein Leben lang im selben Waldstück.

NahrungFleischfresser
AktivNachts

Rotmilan

Milvus milvus

Erkennbar am tief gegabelten Schwanz, wenn er tief über offene Felder gleitet. Ein großer Teil aller Rotmilane weltweit brütet in Deutschland.

Buntspecht

Dendrocopos major

Das schnelle Trommeln im Frühjahr an toten Ästen ist ein Reviersignal – keine Nahrungssuche. Häufig in Mischwäldern und Gärten.

Rotkehlchen

Erithacus rubecula

Einer der wenigen Vögel, die auch im Winter singen. Männchen wie Weibchen besetzen Reviere und verteidigen sie mit Gesang.

03 — Feldarbeit

Ein Tag draußen.

Wildtiere haben ihren eigenen Takt. Die Arbeit draußen folgt dem Rhythmus des Lichts – vom ersten Vogelruf bis zur Stille nach Einbruch der Dunkelheit.

05:00 — MORGENGRAUEN

Morgen

Beobachtung & Monitoring

Die ersten Stunden des Tages verraten am meisten. Rehe ziehen von den Feldern zurück in die Deckung, die Vögel beginnen ihr Konzert, und frische Spuren sind im Tau noch klar zu lesen. Zeit für stilles Beobachten, für Notizen zu Vorkommen und Verhalten und einen Blick auf den Zustand der Lebensräume.

  • Artbeobachtung
  • Spurenlesen
  • Feldnotizen
10:00 — TAG

Tag

Lebensraumpflege & Naturschutzarbeit

Die meisten Tiere ruhen tagsüber – die richtige Zeit für die praktische Pflege ihrer Lebensräume: Hecken, Waldränder, Wiesen und Bachufer. Der Tag gehört auch den Gesprächen mit Grundbesitzern, Spaziergängern und Nachbarn.

  • Lebensraumpflege
  • Austausch vor Ort
  • Dokumentation
19:00 — ABENDDÄMMERUNG

Abend

Wildtieraktivität & Einschätzung vor Ort

Wenn das Licht schwindet, erwacht die Landschaft erneut. Füchse, Dachse und Wildschweine werden aktiv, Fledermäuse jagen über dem Wasser. In der Dämmerung werden Bewegungsmuster sichtbar – und Wildtiere treffen am häufigsten auf Straßen, Gärten und Felder.

  • Bewegungsmuster
  • Lageeinschätzung
  • Wildwechsel
23:00 — NACHT

Nacht

Die Welt der Tiere respektieren

Die Nacht gehört den Tieren. Guter Naturschutz heißt auch zu wissen, wann man sich zurücknimmt: wenig Licht, wenig Lärm, viel Abstand. Vieles, was wir nachts lernen, verdanken wir dem, was wir bewusst nicht stören.

  • Rücksichtsvolle Präsenz
  • Zuhören
  • Keine Spuren hinterlassen
Blick über ein Dorf und den bewaldeten Albtrauf der Schwäbischen Alb
04 — Die Landschaft

Jede Landschaft erzählt eine Geschichte.

Unterhalb des steilen, bewaldeten Albtraufs ist das Land rund um Kirchheim unter Teck ein Mosaik: Buchenwald an den Hängen, Streuobstwiesen und Weiden, Äcker in den Tälern und kleine Bäche, die alles miteinander verbinden. Jedes Stück ist ein Lebensraum – und die Verbindungen dazwischen sind ebenso wichtig.

I

Wälder

Schatten, Schutz und Totholz – Heimat für Spechte, Eulen, Dachse und unzählige Insekten.

II

Wiesen

Blühendes Grünland und alte Obstbäume bieten Bestäubern, Vögeln und Kleinsäugern Lebensraum.

III

Feldflur

Äcker und Feldraine, wo sich Hase, Reh und Greifvögel den Raum mit der Landwirtschaft teilen.

IV

Bäche

Lebensadern der Landschaft – für Wasser, Insekten und Wildtiere vom Hang bis ins Tal.

V

Korridore

Hecken und Grünstreifen, auf denen Tiere sicher zwischen Lebensräumen wechseln können.

05 — Miteinander

Leben mit Wildtieren.

Gesunde Ökosysteme brauchen mehr als geschützte Flächen – sie brauchen Menschen, die verstehen, was sie sehen, und respektvoll handeln. Schon ein paar einfache Gewohnheiten machen für die Tiere um uns herum einen echten Unterschied.

01

Beobachten

Aus der Distanz beobachten und Tiere sich natürlich verhalten lassen. Ein Fernglas ist besser als jeder Schritt näher. Ändert ein Tier Ihretwegen sein Verhalten, sind Sie zu nah.

02

Respektieren

Auf den Wegen bleiben, Hunde in der Brut- und Setzzeit im Frühjahr nah bei sich führen und Wildtiere niemals füttern. Ein Kitz allein im Gras ist in aller Regel nicht verlassen.

03

Schützen

Abfall wieder mitnehmen, Gärten mit Hecken statt Zäunen tierfreundlich gestalten und auf Straßen am Waldrand langsam fahren – besonders in der Dämmerung.

04

Melden

Verletztes Tier, Wildunfall oder etwas Ungewöhnliches? Im Notfall 110 oder 112 wählen. Bei nicht dringenden Anliegen die zuständigen örtlichen Behörden kontaktieren.

Platzhalterbild: zwei Personen auf einem Felsen mit Blick über das Albvorland
Platzhalter-Landschaft – Porträtfoto folgt vom Inhaber.
06 — Über mich

Vor Ort. Nah an der Natur.

[Vollständiger Name] ist im Wildtierschutz tätig, mit Sitz in Kirchheim unter Teck, und arbeitet in den Wäldern, Wiesen und Feldern der umliegenden Region.

Die Arbeit ist praktisch und bodenständig: viele Stunden draußen, Spuren und Zeichen lesen, verstehen, wie Tiere die Landschaft im Lauf der Jahreszeiten nutzen – und dieses Wissen in klare, ruhige Hinweise für die Menschen vor Ort übersetzen.

Werdegang, Ausbildung und Qualifikationen: [folgt vom Inhaber]

Draußen zu HauseWissen, das draußen wächst – Saison für Saison.
Ruhig & klarEhrlicher, praktischer Rat ohne Panikmache.
Regional verwurzeltGenaue Kenntnis der Region rund um die Teck.
RespektvollGegenüber Tieren, Grundbesitzern und Nachbarn.
[Name]Wildtierschutz · Kirchheim unter Teck
07 — Kontakt

Eine Frage zu Wildtieren?

Fragen zu Wildtieren in Ihrer Nähe, ein Vortrag für Schule oder Verein oder Tipps zum Zusammenleben mit Tieren – melden Sie sich gern.

Kein Notruf und keine offizielle Meldestelle.Dies ist eine unabhängige, private Website ohne Verbindung zu einer Behörde und ohne behördliche Billigung. Nachrichten werden nicht rund um die Uhr gelesen. Im Notfall – auch bei Wildunfällen – wählen Sie 110 (Polizei) oder 112. Für amtliche Anliegen wenden Sie sich bitte direkt an die zuständigen örtlichen Behörden.

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